Schnitterfest

Zeit der Fülle und Reife, aber auch der harten Arbeit und des Genusses

In der Nacht auf den 1. August feiern wir das Schnitterfest, der Beginn der Erntezeit. Jetzt wird das Getreide geschnitten und eingebracht, aber auch viele Kräuter und Gemüsesorten. Damit sind nicht nur unsere Kornkammern wieder gefüllt, sondern auch die medizinische Versorgung ist durch die Kräuter gesichert.

 

Alles, was wir an Allerseelen erträumt haben, soll jetzt zur endgültigen Reifung und zur Ernte gelangen. Noch brauchen aber unsere "Früchte" den ganzen Schutz vor Unwettern, damit sie nicht nur ein Gewitter oder durch Hagel vernichtet werden. Und so stellen sich die Fragen: Wie kann ich meine Ernte schützen und behüten? Wie stärke ich sie, um sie in volle Grösse einfahren und geniessen zu können?

Die Fülle und den Reichtum um uns wahrnehmen

Die Natur ist reich und beschenkt uns mit Überfluss und verschwenderischer Fülle. Es ist genug für alle da - und noch viel mehr.

 

Auch unser Leben ist reich. Gerade der Reichtum, der sich nicht in Franken ausdrücken lässt, nährt unser Innerstes aber auf eine Weise, die keine Neuerwerbung je könnte. Freundschaft, Lachen, Fröhlichkeit, Spass und Liebe gehören ebenso zur Fülle des Lebens wie Tränen, Zweifel und Ärger. Süsse wie bittere Früchte hängen alle an einem Baum.

 

Nehmen wir den Reichtum, den uns umgibt, in seiner ganzen Bandbreite und Schattierungen wahr und geniessen jeden Augenblick. Denn wir haben - wie jedes Lebewesen - Fülle verdient!

Den "Blüten" Zeit zur Vollendung und Reifung schenken

Die Pflanzenwelt strebt nun der Vollendung ihrer Aufgaben entgegen. Nicht mehr Blüte, Wachstum und Entfaltung stehen im Mittelpunkt, sondern die sichtbaren Früchte. Was im Samenkorn angelegt war, will vollendet werden. Die Pflanzen mobilisieren alle ihre Kräfte und lassen diese in die Früchte fliessen, in jene Teile, die einst von ihr übrig bleiben werden.

 

Auch wir sollten nun überprüfen, welches unserer Projekte es wert ist, mit all unserer zur Verfügung stehenden Energie zur Reife und zur Vollendung zu bringen. Was brauchen unsere "Blüten", damit sie sich in Früchte wandeln können? Können alle zur Reife gelangen? Oder sind es eventuell zu viele? Was liegt Ihnen wirklich am Herzen? Was soll von Ihnen ins Leben, in die Welt hinausgetragen werden?

 

Andererseits müssen wir aber auch überlegen, welche Taten oder Ziele zwar schön blühen, aber erahnen lassen, dass es sich nicht lohnt oder gar schadet, sie weiter zu verfolgen. Denn für Wachstum hat die Pflanze jetzt keine Energie mehr übrig. Diese fliesst vollständig in die Qualität des Bestehenden.

 

Es gibt "Früchte", auf die sind wir zurecht stolz. Sie sind ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft, die Familie oder die Natur. Manche Früchte sind jedoch bitter und giftig. Falsche Worte, absichtlich oder unabsichtlich zugefügte Verletzungen, Missverständnisse mit all ihren hässlichen Folgen... Auch solche Früchte gibt es, und auch für die sind wir - und nur wir - verantwortlich. Also nehmen wir die Verantwortung an für das, was wir in die Welt hinausgeschickt haben und versuchen daraus zu lernen, um es künftig besser machen zu können.

Eveline Baumgartner Meier

 

Arbeits- und Organisations-

    psychologin FH

Schriftpsychologin und 

    Graphologin

Schüssler Salz Beraterin

Atemtherapeutin i.A.


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