Frühlings-Tagundnachtgleiche

Zeit des Aufbruchs und der Öffnung

In der Zeit vom 20. bis 23. März kommen die helle und die dunkle Hälfte des Jahres in eine perfekte Balance. Tag und Nacht sind gleich stark. Es ist die Zeit der Gleichheit, der Fülle der beginnenden Möglichkeiten, die Zeit des Flirts und des Liebäugelns, die Zeit der ersten Aussaat. Der Keim ist gepflanzt und beginnt zu wachsen. Das Neue schafft sich seinen Raum. Nach der langen Zeit der Innenorientierung beginnt nun wieder die Phase der vermehrten Aussenkontakte und die Fülle wird vorbereitet.

 

An diesem Tag blicken wir in Dankbarkeit auf das vergangene, "dunkle" Halbjahr zurück, welches am 21. bzw. 23. September begann. Welche "Schatten" sind uns in dieser Zeit begegnet? Welche Erkenntnisse durften wir bei unserer Innenschau gewinnen? Wir nehmen jetzt Abschied von der "Nacht", die uns eine liebvolle Lehrmeisterin in Sachen Geduld, Ruhe und Innerlichkeit war, und wenden uns der hellen Zeit zu.

 

Die Zeit der Aktivität, des Handelns, des Gestaltens und des äussern Wachstums

Die Tage werden länger. Die Natur wird sichtbarer. Erste Blätter zeigen sich. Überall spriesst und blüht es. Das Versprechen, dass das Leben nach dem langen Winter wieder Einzug hält, erfüllt uns. Unwiderruflich zeigt sich die Kraft des Neuanfangs. Der erste Schritt in die Aktivität lautet: "Trau dich und öffne dich." Auch wenn es uns manchmal nach Enttäuschungen oder Verletzungen schwer fällt, uns wieder auf etwas Neues einzulassen. Aber so wie die jungen Knospen in der Natur sich trotz Gefahr von Nachtfrost dem Neuanfang hingeben, so unterstützt uns die Kraft des Lebens, damit wir unsere Fähigkeiten und Talente entfalten.

 

Wir sind voller Knospen, die sich öffnen wollen. Was genau möchte sich in diesem Jahr in Ihrem Leben entfalten? Was wünschen Sie sich von ganzem Herzen? Vielleicht wollen Sie bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften in Ihnen stärken. Vielleicht etwas angehen, das Sie schon lange vor sich hergeschoben haben. Vielleicht wollen Sie richtig grosse Veränderungen einleiten (umziehen, eine neue Arbeitsstelle suchen oder ein eigenes Projekt starten). Vielleicht wollen Sie aber auch nur das Leben mehr geniessen, sich mehr Zeit für sich nehmen und das machen, was Ihnen Kraft und Freude gibt. Dann ist jetzt die Zeit, um diesen "Pflänzchen" zu hegen und zu pflegen. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie sich und Ihre Ziele ernst.

"Was mich nicht umbringt, macht mich stark!"

Widerstände und Widrigkeiten gehören zum Wachstum - gerade am Anfang eines Weges. Auch in der Natur erfriert manches, bevor es sich zur ganzen Grösse entfalten konnte. Doch die Mehrheit der Pflanzen wehren sich erstaunlich effektiv gegen die Kälte: Sie öffnen sich in Raten! Das heisst, sie "erspüren" genau ihre Grenzen und öffnen sich nur soweit, wie es ihnen gut tut. Ist es kalt, dann stoppt der Wachstum und wartet auf bessere Bedingungen. Erst wenn sich die Sonne als verlässliche Partnerin erweist, wagen sie sich mit aller Kraft und Pracht heraus. Berücksichtigen auch wir die äusseren Bedingungen, die das Tempo unseres Wachstum vorgeben. Aber lassen Sie sich nicht vom eigentlichen Ziel abbringen!

Ohne "Gegenkräfte" wird eine Pflanze nicht stark und widerstandskräftig. Würdigen wir also auch den Widerstand und die Hindernisse. Alle Kräfte, die uns hindern, bremsen und manchmal auch "bedrohen", haben ihren Sinn und ihren Platz im Leben. Sie fordern uns auf, geduldig zu sein, uns nicht entmutigen zu lassen und durchzuhalten, wenn uns etwas wichtig ist. Nehmen wir uns die Zeit, die es braucht, um stark zu werden!

 

Eveline Baumgartner Meier

 

Arbeits- und Organisations-

    psychologin FH

Schriftpsychologin und 

    Graphologin

Schüssler Salz Beraterin

Atemtherapeutin i.A.


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