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Atem- und Körperübungen

Atem- und Körperübungen

Kraft des Atems
Mit Atemtherapie zu mehr Gelassenheit

 

Ich kombiniere das Gespräch immer wieder gerne mit Atem- und Körperübungen, weil sie die Klienten zu sich und ins Hier und Jetzt führen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, etwas "Handfestes" mit nach Hause zu nehmen und im Alltag einzusetzen

 

Bewegung ist grundsätzlich eines der einfachsten Mittel, den Atem zu beeinflussen und sich so aus Festgefahrenem zu befreien. Wichtig dabei ist eine bewusste Sammlung, dh ein sich ganz einlassen auf den Moment und seinen Körper, ohne den Gedanken weiter zu folgen. Der Atem sollte dabei nicht willentlich geholt, sondern einfach nur zugelassen werden.

 

"In der Arbeit mit Atem und Bewegung steht das Lassen, das Zulassen und Geschehen lassen

und das Wahrnehmen des Atems im Vordergrund."

Norbert Faller

 

So kann sich Unerwartetes, Unbewusstes oder Neues zeigen. Gleichzeitig ist dies der grosse Unterschied zu anderen Bewegungsmethoden oder Sport.

 

Der Körperwahrnehmung wird bei dieser Art der Arbeit ebenfalls eine wichtige Bedeutung zugewiesen. Man nimmt wahr und unterscheidet, bewertet aber nicht. So können wir über unseren Körper erfahren, wie und wer wir sind und lernen, uns ganz anzunehmen. Wir erhalten Zugang zu inneren Kräften und Ressourcen. Bewusstsein und Entwicklung wird gefördert. Man kann zB durch den Bodenkontakt das Urvertrauen spüren, durch Arbeit mit der Wirbelsäule sich auch innerlich aufrichten oder sein aktuelles Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug wahrnehmen. So kann Veränderung von innen heraus geschehen bzw. durch einen veränderten Umgang mit sich und den eigenen Bedürfnissen. Körperwahrnehmung ist zwar individuell unterschiedlich ausgeprägt. Man kann sie aber erlernen und weiterentwickeln.

 

Der Atem fliesst von Natur aus unwillkürlich und autonom, kann aber auch bewusst beeinflusst werden (zB beim Sport, Singen oder zur Entspannung). Es ist aber wichtig, dass er immer wieder zu seinem eigenen Rhythmus zurückfinden kann und darf. Sonst können sich ungesunde Atemmuster einschleichen. Die Chance der Arbeit mit Atem und Bewegung besteht darin, dass der Atem unwillkürlich und autonom fliessen kann, aber bewusst wahrgenommen wird. Das Zulassen steht bei den Übungen im Mittelpunkt.

 

 „Wir lassen den Atem kommen, wir lassen ihn gehen und warten, bis er von selbst wiederkommt.“ 

Ilse Middendorf

 

Denn wenn wir ihn beobachten, wird er sich verändern. Aber wenn wir ihn lassen, wie er ist, nimmt er sich, was er braucht.  

 

 

 

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Eveline Baumgartner Meier

Arbeits- und Organisationspsychologin FH

Atemtherapeutin IKP

Schriftpsychologin FH

Achtsamkeitslehrerin

PRAXIS Oberhus 3, 6023 Rothenburg

TELEFON 079 271 76 24

EMAIL info@potenziale-erkennen.com



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